Auf geht‘s:
Hubert und ich werden die nächsten dreieinhalb Wochen Schottland erkunden.
Unsere gemeinsame Reise beginnt in Koblenz, hier starten wir am Donnerstag früh, um am Nachmittag die Fähre von IJmuiden (bei Amsterdam, ich kann das auch nicht aussprechen) nach Newcastle zu nehmen.
Inhaltsverzeichnis
Der Plan
Nach umfangreichem Studium der verschiedensten Reiseführer haben wir eine Routenführung festgelegt.
Zunächst geht’s zu den Hebriden. Am 10. Mai werden wir dann in Greenock – westlich von Glasgow – Highland Games besuchen. Deswegen auch zunächst zu den Hebriden und dann wieder zurück. Üblich ist der Rundkurs um Schottland, entweder links herum oder rechts herum. Aber da in unserer Reisezeit nur einmal Highland Games stattfinden, müssen wir uns flexibel zeigen.
Von Greenock geht‘s dann Richtung Norden und über den Whisky- und den Castle Trail im Osten Schottlands nach Edinburgh. In Edingburgh werden wir die Rundreise beenden. Ob wir die 4.500 km dazwischen wirklich schaffen? Wir haben da selber unsere Zweifel, denn es gibt viel zu sehen und einiges zu probieren.
Anreise (Tag 1 und 2)
Früh Morgens bei frischen 7° C fahren wir in Koblenz los. Zunächst mal am Rhein entlang und dann über Land- und Bundesstraßen. Am NIederrhein einen Kaffe in der Landbäckerei – ist auch nicht anders als zu Hause im REWE. Damit wir pünktlich an der Fähre sind, müssen wir dann in Holland die Autobahn nehmen.
Pünktlich um 9:15 Uhr englische Zeit sind wir in Newcastle, haben noch das ein oder andere zu erledigen und sind dann um 11.30 Uhr am rollen. Links fahrend nehme ich erst mal in den ersten 4 Kreisverkehren eine falsche Ausfahrt und wir sind nach einer halben Stunde wieder an Hafen.
Aber dann geht es los und kaum sind wir in Schottland angekommen stehen da auch schon die ersten Schlösser rum – oder das was davon übrig ist.
Wir gewöhnen uns schnell an das Fahren auf der falschen Seite und schon auf der Fähre hat uns ein Ire gesagt, dass uns die Einheimischen schon die richtige Seite zeigen werden.
Um 16.00 Uhr sind wir in Kelso, Zentrum der Gegend, die Scottisch Borders genannt wird und außerdem wird hier geangelt wie verrückt. Nach reiflicher Überlegung entschließen wir uns, hier zu übernachten. Es fängt gut an, der erste Tag in Schottland und wir sind. schon einen Tag hinter dem Zeitplan. Hubert findet, dass es bei uns nicht anders sein muss als bei der Deutschen Bahn.
Schnell und unkompliziert finden wir eine Unterkunft mit sehr netten Wirtsleuten, die uns gleich einen Tisch in einem Restaurant besorgen und eine Empfehlung für das Festmacher-Bier geben.
Tag 3: Scottish Borders
Die Scottisch Borders erstrecken sich von der Ostküste bis kurz unterhalb Edinburgh im Norden und bis ca. zur Mitte Schottlands. Unsere Wirtin behauptet, dass zwar jeder die Highlands toll findet, die Scottisch Borders aber das eigentlich wahre Schottland sind. Der Zahl der Schafe nach, die wir heute sehen werden kann das durchaus sein.
Ein großer Teil unserer heutigen Route verläuft entlang des Flusses Tweed. Zwischendrin ein kurzer Abstecher zur Melrose Abbey, einst dem größten Kloster der Zisterzienser, die sind jetzt aber auch insolvent und das Kloster ist nur noch eine Ruine. Ansonsten gibt es heute viel Landschaft und viel Schafe. Nachmittags erwischt uns dann der erste Regen und wir kürzen etwas ab – unser Ziel ist Ardrossan, von hier wollten wir die Fähre nach Islay nehmen. Ardrossan ist so ziemlich das hässlichste, was wir in den letzten 20 Jahren gesehen haben.
In einer Kneipe in Hafennähe – Die Salzscheune – wollen wir einen Kaffe trinken (hier gibt es nur die eine Gaststätte – und eine Unterkunft suchen.
In dem Schuppen ist es höllisch laut und voll, die Getränke holt man sich am Tresen und dieser ist total überlaufen. Ich frage mich, ob ich hier jemals dran komme, aber irgendwann wird jemand in der Reihe vom Barkeeper angesprochen und er deutet – über die ganze Menschenmenge hinweg – auf mich, es ist tatsächlich so, wie es landläufig immer behauptet wird, die Engländer verhalten sich sehr zivilisiert beim Anstellen.
Der Abstecher hierhin war nicht nur grausam sondern auch nutzlos. Am Montag ist Early May Day, einer der wenigen schottischen Feiertag, der im ganzen Land gilt. Somit ist Islay ausgebucht. Also werden wir morgen spontan entscheiden, wo es uns hinführt.
Tag 4: Islay oder nicht?
Alle Unterkünfte mit Buchungssytem auf der Webseite waren ausgebucht, die ohne Buchungssytem haben wir angeschrieben und Absagen erhalten. Und wenn noch was frei war, dann weit außerhalb unseres Budgets.
Also haben wir uns dazu entschlossen, morgens einen Kaffe zu trinken und dann Richtung Sky zu fahren. Während wir im Costa sitzen – das Gefäß ist eine Kaffeetasse, keine Suppenterrine – erhalte ich eine Mail von Islay, gerne würden Catherine und Jack uns beherbergen, wenn wir noch Interesse haben. Also flugs umdisponiert und zum Hafen, schauen, ob wir noch eine Fähre bekommen. Wir werden in die Warteschlange gestellt – am Ende könnte einer mitfahren, das ist nicht wirklich eine Lösung. Aber das Personal versichert uns, dass wir auf der nächsten Fähre sicher einen Platz bekommen und die Anschlussfähren immer erreicht werden und wir die Fähre um 16:15 Uhr nach Islay locker erreichen. Wir nehmen 3 Fähren, um ans Ziel zu gelangen, von Ardrossan auf die Insel Arran (Brodick), die Insel ist super schön. Dann von Arran (Lochranza) wieder auf das Festland und schließlich vom Festland (Kennacraig) nach Islay.
Also nochmal Kaffee trinken, und weil die Tassen so schön waren wieder im Costa.
Wir sind pünktlich am Hafen, die Fähre eine halbe Stunde zu spät und obwohl wir als erste da waren, werden wir als letzte auf die Föhre gewunken – vor uns etliche Oldtimer. Als wir im Hafen von Brodick landen, sind wir 40 Minuten zu spät und kommen nicht von der Fähre runter, weil es schon mal dauert, so einen Oldtimer anzukurbeln. Irgendwann klappt es – aber am nächsten Hafen können wir nur noch der Fähre hinterherschauen. Ein MItarbeiter sagt uns, dass wir einfach die nächste nehmen und dann am nächsten Abfahrtshafen umbuchen – wir müssen nichts unternehmen außer zu warten.
Irgendwann kommt die Föhre und wir gelangen zum letzten Abfahrtshafen – Kennacraig. Hier tritt schnell große Ernüchterung ein – eine strenge Dame am Schalter fragt mich, warum ich nicht angerufen habe, den Platz auf der vorhergehenden Fähre hätten sie ja vergeben können. Ich entschuldige mich und frage, ob wir nun die für heute letzte Fähre nach Islay nehmen können. Das weiß sie noch nicht, zerreist unser Ticket und sagt mir, wir sollen warten. Ich versuche die Stimmung etwas aufzuheitern mit dem Vorschlag, dass wir notfalls ja im Terminal schlafen könnten, falls die Fähre voll ist. Endlich huscht ein Lächeln über ihr Gesicht, um mir dann aber gleich mitzuteilen, dass der Fährterminal nachts geschlossen wird.
Also warten wir – die Abfahrt ist für 18:15 terminiert, es bleibt uns im Versagensfall ja noch Zeit, um ein Hotel zu suchen.
Zwischenzeitlich wage ich es, am Schalter nochmal zu fragen, wie das mit dem Ticket läuft, falls es Platz gibt, unseres wurde ja zerrissen – ich soll mich draußen hinsetzen und warten.
Dann kommt die Fähre und wir werden sehr früh auf die Fähre gewunken – viel Rauch um nichts.
Um 20.30 Uhr sind wir auf Islay, haben aber noch nichts gegessen. Also noch in den CoOp einkaufen und dann zur Unterkunft. Diese liegt total in der Pampa, wahrscheinlich der Grund, dass noch Zimmer frei waren. Hier kommen wir ca. 21.15 Uhr an.
Es war ein langer Tag, aber die tolle Unterkunft, die netten Wirtsleute und vor allem die Insel machen das wett.
5. Tag: Jura und Islay
Heute werden wir uns Jura und Islay ansehen. Zuerst geht es nach Jura – richtig, wir brauchen dafür eine Fähre und müssen dafür auf dem Hin- und Rückweg warten, die Überfahrt selbst dauert nur 5 Minuten.
Jura hat knapp 200 Einwohner, diese leben von den ca. 5.500 Hirschen (in freier Wildbahn) auf der Insel, dem Whisky brennen und den Touristen.
Islay hat ca. 5.000 Einwohner, hier spielen die Schafe auch eine große Rolle.
Landschaftlich sind die Inseln unterschiedlich, Jura hat mehr und höhere Berge – schön sind sie beide.
Zum Abschluss des – sehr sonnigen Tages – sehen wir uns noch ein keltisches Relikt (Ballinaby Standing Stone) und Kilnave Cross und Chappel (11. Jh.) an.
Tag 6: Auf Richtung Skye
Heute verlassen wir Islay – brauchen aber nur eine Fähre, Abfahrt ist 7:00 Uhr, das bedeutet um 5:30 Uhr aufstehen. Alles läuft prima und so sind wir um 9:00 UIhr auf dem Weg von Kennacraig Richtung Skye. Auf der Strecke liegen einige Sehenswürdigkeiten, die wir mitnehmen. Auch überqueren wir mal kurz den Atlantik, entschließen uns dann aber doch, weiter Richtung Skye zu fahren. In Oban gibt es eine Mittagspause in einem urigen Pub. Es gibt – wie sollte es anders sein – Fish & Chips. In Fort William wimmelt es von Wanderen, hier endet ein Wanderweg von ca. 170 km Länge, der Anfang liegt nördlich von Glasgow. Die Statue „Man with sore feet“ hat hier Hochkonjunktur. Nun müssen wir uns wieder entscheiden, weiter Richtung Norden und dann über Land nach Skye. Oder nach Mallaig und dann am nächsten Tag mit der Fähre. Wir entscheiden uns für Mallaig und finden dort glücklicherweise ein schlechtes, viel zu teueres Hotel mit einer wunderbaren Bar darin – der Abend ist gerettet. Meine Versuche, ein Fähre zu buchen scheitern allerdings – die nächste verfügbare Fähre fährt am Freitag.
Wir geben auf und verschieben das Problem auf Morgen.
Die zweite Schwierigkeit ist die Unterkunft – in meinen Reiseführern stand, dass es im Mai noch kein Problem ist, eine Unterkunft zu bekommen. Das stellt sich leider anders dar, alle Unterkünfte mit Buchungssystem sind voll, vielen anderen schreiben wir. Irgendwann vertagen wir auch das Problem auf den nächsten Tag.
Tag 7: Skye
Direkt nach dem wach werden geht die Suche nach einer Unterkunft wieder los – wir finden dann auch etwas. Bezüglich der Fähre haben wir uns entschlossen, einfach zum Hafen zu fahren und zu schauen, ob es noch Platz gibt, ist dann auch sehr unproblematisch.
Später erzählen uns Einheimische auf Skye, dass es mit den Fähren öfter etwas schwierig ist und dass es auf Skye schon seit mehreren Jahren nicht mehr möglich ist, ohne weit im Voraus zu buchen eine adäquate Übernachtung zu finden.
Kurz nach der Ankunft auf der Insel gönnen wir uns an einem Kiosk erst mal einen Kaffee und ein typisch schottisches Brötchen , gefühlt haben wir Anteile am Kiosk erworben.
Der Tag ist super, die Landschaft beeindruckend und die Unterkunft ist mal was ganz anderes. Wir sind in einem Mobile Home gelandet, Baujahr ca. 1980.
Tag 8: Ein Schotte hupt nicht
Heute machen wir eine Rundtour auf Sky. Es ist kalt, sehr windig und nachmittags werden wir auch nochmal richtig nass.
Wir fangen mit der Besichtigung einer Schaffellgerberei an. Dann fahren wir über die Insel, halten mal hier mal da und setzen dann noch über zu der kleinen Insel Raasay – hier soll es eine private Galerie mit einem Café geben. Wir finden diese zunächst nicht und ich stelle mich in eine Einfahrt, um das gesuchte Ziel über Google zu finden. Plötzlich steht ein Schotte neben mir, begrüßt mich und sagt mir dann, dass er gerne in die Einfahrt fahren würde. Ich sehe mich um, hinter mir stehen drei Autos und warten geduldig, dass der erste Wagen abbiegen kann und sie weiter fahren können – gehupt hat keiner.
Schließlich finden wir auch eine Galerie, nicht die gesuchte aber egal. Die Ausstellung ist öffentlich und befindet sich im Wohnzimmer eines Einfamilienhauses, bewohnt vom Künstler und seiner Frau.
Tag 9: Das erste Mal Highlands
Wir machen uns nun auf Richtung Greenock, da werden wir am Sonntag Highland-Games anschauen. Am Loch Long haben wir eine Unterkunft gefunden und machen uns am Morgen um 7:00 Uhr auf den Weg.
Es nieselt etwas, später wird es dann auch noch richtig regnen – und es ist sch….kalt.
Unser Plan ist, bis 8.00 Uhr zu fahren und dann irgendwo einen Kaffe zu trinken, ab 8.00 Uhr fängt in Schottland an vielen Stellen das Leben an – an vielen aber auch nicht. Es wird dann doch einiges später, bis wir einen „Grab and Go“ finden. Wir trinken den Kaffe natürlich nicht im Fahren und die Kiosk-Betreiberin unterhält uns während der Kaffe-Pause.
Nachdem wir wieder gestartet sind, wechseln sich noch ca. 1 Stunde lang Sonne und Regen ab und dann wird es warm und trocken. Wir befinden uns nun auf der Route, über die man Skye ohne Fähre erreichen kann, es ist viel Verkehr auf der Strecke, das hatten wir bisher noch nicht. Auf dem Weg zu unserem Ziel – dem Hotel Loch Long – machen wir noch einen Stopp in Schottlands Pub des Jahres 1705 und halten in Luss – laut vieler Reiseführer – das schönste Dorf Schottlands, so viel Betrieb ist hier auch.
Noch ein Stopp am Loch Lomond – hier wimmelt es von Lochs – und dann machen wir für heute Feierabend.
Tag 10: Glasgow
Wir haben es nicht so mit den großen Städten und daher stand Glasgow nicht im Roadbook.
Wir sind jedoch so früh in Greenock, dass wir einen Zug nach Glasgow nehmen, um einen Eindruck von der größten Stadt Schottlands und der drittgrößten des UK zu bekommen.
Es scheint irgend ein Event in Glasgow zu sein, der Zug ist voller junger Frauen, die in Minirock und Oberteil unterwegs sind – und das bei frischen 7° C. Auch in Glasgow sind die Leute kunterbunt und immer alle sehr freundlich. Glasgow ist eine Arbeiter- und Studentenstadt und offensichtlich auch ein Bankenzentrum – das ist sicher ein Grund für die bunte Mischung. Wir schauen uns etwas in Glasgow um und dann geht es auch schon wieder zurück.
Tag 11: Highland Games
Heute bleiben die Motorräder stehen und wir laufen nach Guorock – hier finden die ersten Highland Games 2026 statt.
Es ist ein sehr großes Gelände mit Freiflächen, vielen Ständen mit Essen, Trinken und Klamotten und es gibt einige Fahrgeschäfte.
Als erstes lauschen wir verschiedenen Dudelsack-Gruppen beim üben, es finden nicht nur Sportwettbewerbe statt sondern es werden auch die besten Dudelsackpfeifer (Kinder und Erwachsene) ermittelt.
Auch hier fällt mir wieder auf, wieviel Wert auf Einhaltung der Reihenfolge gelegt wird, stehen wir irgendwo in der Nähe einer Warteschlange werden wir immer gefragt, ob wir zur Schlange gehören. Ganz extrem wird es, als ein junges Mädchen auf die Toilette will und dabei offensichtlich jemanden übersehen hat, der vor ihr stand. Der Vater hat so mit ihr geschimpft, dass sie mir richtig leid getan hat und sie hat immer wieder beteuert, dass sie den Mann nicht gesehen hat.
Aber ansonsten ist die Stimmung hier überall sehr gut und sehr friedlich.
Wir schauen uns dann die Wettkämpfe an, hier haben wir mehr erwartet. Fünf Teilnehmerinnen bei den Frauen und 6 Teilnehmer bei den Herren. Aber es ist ganz interessant anzuschauen.
Tag 12: Up North
Heute geht‘s Richtung Norden.
Wir starten bei strahlend blauem Himmel, aber es ist frisch und so bleibt es den ganzen Tag.
Nördlich von Glasgow beginnen wir mit „The Trossachs“, gelegen im Loch Lomond und Trossachs National Park. Das sind die Vorläufer der Highlands. Die Landschaft ist – wie bisher überall – total schön. Fahrerisch wird es jetzt immer unterhaltsamer, die Straßen werden kurviger und die Straßenbeläge sind oft sehr gut, so dass man es schon mal laufen lassen kann.
Unser erster Stopp ist die Balquhidder Church – hier liegt der schottische Volksheld Rob Roy begraben (von manchen Quellen als schottischer Robin Hood bezeichnet).
Der nächste Stopp ist Fortingall Yew, eine Kirche, an der eine alte Eibe steht. Experten zufolge sollen die Wurzeln dieser Eibe 5.000 Jahre alt sein, da wir keine Experten sind, können wir diese Aussage nicht überprüfen.
Nun geht‘s weiter Richtung Newtonmore, hier wollen wir das Highland Folk Museum besuchen.
Zwischen den Stopps gibt‘s viel Landschaft – und viele Schafe, typisch Schottland eben :-).
Jetzt sehen wir auch immer mal wieder Motorradfahrer, meistens Engländer aber vereinzelt auch vom Festland.
Die bisherigen Etappen
Tag 13: Heimatmuseum und Loch Ness
Beim Bezahlen fragt mich der Hotelier, wo es hingehen soll. Als ich ihm von unseren Plänen erzählt habe und dass wir auf jeden Fall ganz bis in den Norden wollen, sagt er: „Das UK ist wie eine Milchflasche, England ist der Flaschenkörper, Schottland der Flaschenhals und der Norden Schottlands ist der Teil des Flaschenhalses, in dem der Rahm aufschwimmt, der Norden Schottland ist die schönste Gegend von ganz UK“. Engländer oder Waliser mögen das anders sehen :-).
Wir haben in Newtonmore übernachtet und hier gibt es ein Heimatmuseum, welches wir uns anschauen.
Dann geht es Richtung Norden und auf Höhe der Südspitze des Loch Ness über den Gebirgszug Richtung Loch Ness.
Immer wieder wechselt sich strahlend blauer Himmel mit leichten Regenschauern ab. Wobei die Sonnenscheinphasen deutlich länger sind, aber spätestens wenn ich mich aufgewärmt fühlte, gibt es wieder einen Schauer. Am Abend erzählt uns ein Urlauber, dass es dieses Jahr im Mai deutlich kälter ist, als er es aus 18 Jahren Schottlandurlauben kennt – na, da haben wir ja mal Glück gehabt.
Loch Ness unterscheidet sich nicht von den anderen Lochs und es ist noch nicht mal das größte, es wurde einfach nur besser vermarktet. Das merkt man auch jetzt im Mai, denn hier trifft man schon mal auf so viel Menschen wie am Heidelberger Schloss.
Wir verlassen Loch Ness Richtung Osten, wir werden die nächsten 3 Nächte in Dufftown, dem Zentrum des Whisky-Trails verbringen. Hintergrund ist der Wunsch nach einer Whiskyprobe und auch da muss man erst mal Termine bekommen.
Morgen werden wir einen großen Teil des Castle-Trail abfahren und am Donnerstag bei Glenfiddich reinschauen.
Im Anschluss kommt dann der Norden.
Tag 14: Burgen, Burgen und Burgen
Morgen haben wir einen Termin bei Glenfiddich, also muss der Tag heute anders genutzt werden. Und da bietet es sich an, Teile des Castle Trail zu erkunden.
Und dafür hatten wir auch noch – bis auf ungefähr 1 Stunde leichten Regen – bestes Wetter.
Die meisten hier noch zu besichtigenden Burgen oder Burgruinen stammen aus der Zeit, als die Schotten versuchten, ihre Unabhängigkeit zu verteidigen und als die Engländer versuchten (am Ende erfolgreich) die Clans zu zerschlagen.
Viel Steine und viel Geschichte. Vieles wird dauerhaft in Stand gehalten und vieles verfällt. Nur wenige sind vollständig erhalten.
Manche Burg wurde im 19ten Jahrhundert auch als Baustoff für den Hausbau genutzt. Aus den Resten wurden dann die Umrisse und tlw. die Gebäude rekonstruiert.
Auf jeden Fall haben wir heute einen großen Teil der Burgen um Dufftown gesehen.
Tag 15: Guiness, Whisky und viel Rennerei
Heute wollten wir am Vormittag an die Küste fahren, aber es ist der erste Tag, an dem es ununterbrochen regnet, zumindest bis Mittags.
Also geht es gegen Mittag – zu Fuß – nach Dufftown. Jetzt regenet es nur noch – typisch Schottisch – in jeder Stunden ungefähr 10 Minuten. Frühstück hatten wir noch nicht, aber um diese Zeit gibt es nur noch Lunch. Wir landen bei „The Malters“, Restaurant und Whiskybar (darauf weist mich die Wirtin freundlich aber bestimmt hin).
Der Wirt erzählt uns viel von Destillerien, Führungen, GBP 2.500 Whisky-Flaschen usw. Sehr freundlich und sehr unterhaltsam.
Rom is built on seven hills, Dufftown is built on seven stills
erklärt er uns. Es gab hier mal 7 Brennereien, heute sind noch 6 in Betrieb und die gehören zu zwei Unternehmen, 3 MacDullen und 3 Grant (Glenfiddich).
HIer könnte ich Stunden verbringen, aber wir haben einen Termin bei Glenfiddich und wollen vorher noch Balvin Castle anschauen.
Die Burg ist wie alle Burgen, in Teilen verfallen.
Die Führung bei Glenfiddich ist sehr interessant, wir werden durch die ganze Brennerei geführt und alle Arbeitsschritte werden erläutert. Zum Abschluss gibt es dann 4 Whisky zum Probieren – 12 Jahre alt (jüngere gibt es nicht von Glenfiddich), 16, 18 und 20 Jahre alt. Neben dem Alter sind noch die Fässer entscheidend, aus denen der Whisky zusammengestellt wurde.
Tag 16: Der Rahm Großbritanniens
Wir machen uns relativ entspannt um 9.00 Uhr auf den Weg – und mal wieder ist es nicht wirklich warm. 5° C bei der Abfahrt, aber heute erschließt sich uns die Angabe der gefühlten Temperatur in den Wetter Apps, es fühlt sich eher wie 0° C an. Und als wir dann so durch Speyside (die Beizeichnung der Gegend zwischen Dufftown und Inverness) cruisen und es fängt – entgegen der Vorhersage – auch noch an zu regnen, da ist es mit der Gemütlichkeit endgültig vorbei. Wir folgen den Schildern Tourismus Route nach Inverness und fahren entlang der Küste durch Inverness durch. Dann wird es echt Zeit für einen Kaffee und einen Happen zu essen. Wir landen mangels Alternative in einer Baumschule mit Café.
Als wir hier rauskommen, scheint die Sonne und uns ist schon viel wärmer.
Nun folgen wir den Schildern NC 500, eine 2015 erdachte Bezeichnung für die Ost-, West- und Nordküste nördlich von Inverness, sie sollte den Tourismus ankurbeln. Die Strecke wird auch als Route 66 Schottlands bezeichnet, die Bezeichnung steht für North Coast und 500 Meilen.
Wir folgen nun nur noch der Beschilderung NC 500 , unser nächstes Ziel ist das Schloß Dunrobiin. Sehr beeindruckend, immer noch bewohnt und entsprechend das bisher best erhaltene Schloß, das wir besucht haben.
Allein für den nun folgenden Abschnitt hätte sich die Anreise nach Schottland gelohnt – links von uns mit grell gelb blühendem Ginster bewachsene Hänge, rechts von uns das Meer, über uns strahlend blauer Himmel und eine Kurve nach der anderen – ein geiler Motorrad-Tag.
Unser heutiges Ziel ist John O‘ Groat und je weiter nördlich wir kommen, umso mehr pfeift uns der Wind um die Ohren, aber nass werden wir nicht mehr.
Tag 17: Mehr als 300 Stufen
Heute fangen wir spät an, um 10.00 Uhr fahren wir los. Es ist sonniges Wetter und weit über 5° C, ca. 7° C.
Wir beginnen mit Duncans By Lighthouse, erhaschen dabei auch einen Blick auf die Stacks von Duncans By, „Felsnadeln“ die vor der Küste stehen.
Dann geht‘s weiter südlich zu den Whaligo Steps, gestern haben wir diese ausgelassen, aber wir wollen sie doch nicht verpassen. Es sind mehr als 300 Stufen Stufen (so steht‘s im Reiseführer, gezählt haben wir sie nicht) zu einem natürlichen Hafen hinunter. Gebaut um 1790 zur Hochzeit der Heringsfischerei, dienten die Stufen den Fischern ihren Fang die 75 m hohe Steilküste hochzutragen – so sagt‘s die Literatur. Auch wurden die Fische (Heringe) im Hafen direkt eingelegt und dann an russische Seefahrer verkauft – so erzählte es ein Schotte.
Heute verwöhnt uns Schottland mit Sonnenschein, nur einmal regnet es kurz. Außerdem haben wir ab Mittag immer über 10°C, es fühlt sich sommerlich an.
Dazu kommt, dass hier der Ginster noch nicht so weit in der Blüte ist, weiter südlich war er schon am verblühen. Hier liegt während der Fahrt immer wieder der intensive Geruch des Ginsters in der Luft.
Dann geht‘s Richtung Nordwesten. Wir fahren den größten Teil der Nordküste und biegen dann ab Richtung Lairg ins Landesinnere – an der Westküste war keine Unterkunft zu bekommen. Während die NC500 schon stark befahren war, begegnen uns jetzt nur noch ganz selten Einheimische. Auch wenn es nun nicht die spektakuläre NC500 ist, hat es seinen Reiz. Am Ende überrascht uns unsere Unterkunft mit einem super Blick auf die Südspitze des Loch Shin.
Tag 18: Single Roads
Heute bleiben wir noch in Lairg, aber wir machen einen Ausflug nach Ullapool. Entlang der Nordküste und auch hier im Landesinneren gibt es nur Single Roads. Einspurige Straßen und immer in Sichtweite eine Ausweichbucht. Die Schotten warten an diesen Buchten und nur wenn einer von den Wartenden ein Lichtsignal gibt, fährt der andere los. Wer sich anders verhält muss ein Tourist sein. Die wirklich sehr zurückhaltende Art der Schotten im Verkehr ist total entspannend, hier kommt auf der Straße kein Stress auf.
Es ist mal wieder sehr schottisch, Wolken und Sonne und immer mal wieder ein Schauer, kein Dauerregen. Zum Fahren aber völlig in Ordnung und die englischen Motorradfahrer sind zu Hauf unterwegs.
Ullapool ist ein malerisches Touristenörtchen, ursprünglich als Hafen um 1800 während des Heringbooms gegründet, ist es heute ein Yachthafen, Anlaufpunkt der NC500 Fahrer und auch Haltepunkt für Kreuzfahrtschiffe.
Die bisherigen Etappen
Leider ist der Kühlschrank in unserer Unterkunft etwas knapp bemessen, daher haben wir einen temporären Außenkühlschrank installiert
Tag 19: Die Hauptstadt der Highlands
Heute geht‘s nach Inverness, hier allgemein als die Hauptstadt der Highlands bezeichnet.
Vorher werden wir aber nochmal dem Urquhart Castle am Loch Ness einen Besuch abstatten. Wir fahren durch die Highlands an Inverness vorbei Richtung Loch Ness.
Es ist deutlich wärmer als die letzten Tage und wir haben einen überwiegend trockenen Tag.
Bis Loch Ness liegt über den Flußtälern und über den Lochs, an denen so vorbeikommen noch dichter Nebel.
Um 14.00 Uhr sind wir an unserer Unterkunft, einchecken ist erst ab 15.00 Uhr möglich, was bleibt uns übrig – wir vertreiben uns die Zeit in „The Castle Tavern“.
Inverness ist eine sehr schöne Stadt, die offensichtlich sehr vom Tourismus lebt.
VIele Sehenswürdigkeiten, viele Geschäfte und viele Pub*s. Vom viel gepiresenen Victorian Market sind wir etwas enttäuscht, später sagt uns eine Schottin, das Gebäude ist eben toll und alt – aber nicht was drin ist.
Tag 20: Küste
Wir fahren von Inverness durch die Ausläufer der Highlands Richtung Osten. Ab Portknockie (Bow Fiddle Rock ) fahren wir an der Küste entlang. Am Morgen war das Wetter vielversprechend – warm und trocken. Ab ca. 13.00 Uhr wird es so diesig, dass wir die Küstenstraße verlassen.
Vorher nehmen wir noch eine Burg in der Nordsee mit – die Mac‘s haben ja überall ihre Festungen gebaut.
Wir fahren noch bis an die Nordostspitze (Frazerburgh), das ist aber kein Highlight und es gibt nicht mal ein Café, also ab zur Unterkunft in Ellon – es ist kalt und nass.
Vor dem Hotel in Ellon spricht uns mal wieder jemand an – „Schade, ihr habt einen Mai mit schlechtem Wetter erwischt. Sonst ist es hier immer wärmer und trockner.“
Dann erzählt er, dass er zweimal in München war, einmal zum 6:1 und einmal mit seiner Frau. Abschließend zeigt er mir noch voller Stolz sein T-Shirt – lustig sind sie, die Schotten.
Tag 21: Deep Fried Mars-Bar
Als wir heute um kurz vor 9.00 Uhr starten, ist es bereits 16 °C, völlig ungewohnt für uns. Es bleibt den ganzen Tag sonnig und trocken, als wir in die Highlands zurückkehren, wird es etwas kühler. .
Wir beginnen den Tag mit dem Besuch der Seehunde-Kolonie in Newburgh. Es ist kurz vor Ebbe und die Seehunde tummeln sich in der Flussmündung.
Auf dem Rückweg zu den Motorrädern kommen wir mit einem älteren Ehepaar ins Gespräch – also noch älter als wir es sind. Er war Architekt und Stadtplaner und hat sich u.a. mit der Verbrennung von Müll zur Fernwärmeerzeugung beschäftigt. In dem Zusammenhang war er in Mannheim und kennt deswegen auch Heidelberg.
Heute – so sagt er – setzt er sich nur noch für die Unabhängigkeit Schottlands ein. Bei den Parlamentswahlen am 07. Mai erhielten die Parteien, welche die Unabhängigkeit befürworten zusammen 70% der Parlamentssitze. Und er glaubt, dass Schottland ohne England gut existieren kann.
Als nächster Programmpunkt steht mal wieder – was auch sonst – eine Burgruine auf dem Programm. Dunnotar Castle ist aber wirklich beeindruckend, es liegt auf einem Felsen im Meer.
Im Anschluss kommt das Highlight des Tages Carron – Fisch ‘n Chips in Stonehaven. 1992 erlangte dieser Take Away auf Grund einer Wette zweier Jugendlicher UK-weite Berühmtheit. 1992 gab es hier den ersten panierten und frittierten Mars-Riegel. Seitdem werden davon im Sommer 20 bis 30 pro Tag verkauft. Wir haben das auch probiert, für uns gehört es wie viele andere Dinge im Leben zu denen, die man zweimal macht.
Jetzt fahren wir wieder Richtung Osten, Richtung Highlands. Es geht sehr lange durch das Tal des River Dee und dann hoch in ein Ski-Gebiet. Die Sonne scheint, es ist warm, die Straßen sind gut und eine Kurve folgt der nächsten, so haben wir uns das vorgestellt.
Unterkunft haben wir heute in Pitlochry, ein „romantisches“ aber auch sehr touristisches Städtchen, welches Abends nach Abfahrt der Busse etwas zur Ruhe kommt.
Mal wieder ein super Tag!
Tag 22: Braveheart
In Schottland gibt es zwei Möglichkeiten für die Wetterentwicklung am Tag. Wenn man Morgens aus dem Fenster schaut – um 4.30 Uhr geht die Sonne auf – und es ist klarer, blauer Himmel, dann wird es warm oder kalt (:-)) und es gibt ab und zu mal einen Schauer – oder auch nicht.
Aber wenn man aus dem Fenster schaut und es ist grau, dann bleibt es grau und es wird regnen. Heute war so ein Tag.
Wir wollen heute nach Edinburgh, der Hauptstadt Schottlands. Von Pitlochry fahren wir weiter in die Highlands. Zwischendrin mal einen Kaffee und Scone, ansonsten bleibt es ein trüber Tag.
Am National Wallace Monument legen wir einen Stopp ein. William Wallace war ein schottischer Adliger, der 1297 gemeinsam mit Andrew Moray die Engländer in Stirling vernichtend geschlagen hat. Seitdem ist er ein schottischer Nationalheld und er soll die Inspiration für „Braveheart“ gewesen sein.
Danach geht es nur noch nach Edinburgh, Fotowetter ist keins und das Umland von Edinburgh ist sehr industriell geprägt.
Es bleibt uns nach dem Hotel Check-In nur die Einkehr in einen ordentlichen schottischen Pub.
Tag 23: Edinburgh
Heute bleiben die Motorräder stehen, entsprechend ist es den ganzen Tag sonnig und warm, aber das ist für einen Stadttag auch super.
Edinburgh ist mit 525.000 Einwohnern für Provinzler wie uns schon eine große Stadt. Aber es kommt uns gar nicht so vor. Über allem thront Edinburgh Castle, hier muss man allerdings frühzeitig Plätze buchen, wir haben noch ein Besichtigungsfenster bekommen.
Aber auch ohne Burg wäre Edinburgh eine tolle Stadt und ein Tag reicht nicht, um sie zu erkunden.
Allerdings merken wir auch, dass hier der Tourismus schon deutlich weiter ist als im Norden.
Uns reicht der Tag, so bleiben uns auch Gründe, nochmal herzukommen.
TAG 24: Warmer Abschied
An unserem letzten Tag in Schottland ist es schon Morgens warm und sonnig und so bleibt es den ganzen Tag.
Wir hatten schon vor einer Woche entschieden, dass wir die letzte Nacht in Kelso verbringen wollen, so wie die erste. Dass wir dort noch ein Zimmer bekommen haben, ist ein eher glücklicher Umstand. Hier findet eine Auto-Rally zu Ehren eines in der Nähe geborenen, schottischen Rennfahrers statt. Und außerdem ist hier auch noch eine Vespa/Lambretta Rally.
Auf dem Weg nach Kelso schauen wir uns noch ein paar Sehenswürdigkeiten an.
Eine einzigartige Eisenbahnbrücke bei Edinburgh, Skulpturen und ein Schiffshebewerk.
Wir starten um ca. 7.30 Uhr und da wir ein Zimmer ohne Frühstück hatten, fangen wir irgendwann an, nach einem Café zu suchen. In Bo‘ness werden wir fündig – ein Café in dem offensichtlich nur Arbeiter oder verrentete Arbeiter sitzen und in dem die ganze Nachbarschaft Frühstück zum mitnehmen ordert. Als wir bezahlen merken wir an, dass es das beste Frühstück in 3,5 Wochen Schottland war. Sofort wird aus dem hintersten Eck der Küche eine Dame herbeizitiert und alle Anwesenden Mitarbeiter strahlen uns an.
Die nächste Station sind die Kelpies, zwei Skulpturen von Pferdeköpfen, die der Künstler im Maßstab 1 : 10 gebaut hat und dann wurden anahand der Modelle die EInzelteile für die 30 m hohen Skulpturen produziert und zusammengeschweißt.
Anschließend das Schiffshebewerk Fallkirk-Wheel, auch sehr interessant.
Aber der Höhepunkt des Tages ist die Argaty-Red-Kite Station. Hier können wir uns aus relativ geringer Distanz Rotmilane anschauen. Auf dem Gelände einer noch bewirtschafteten Farm kümmern sich Leute um die Erhaltung und Förderung der Rotmilan-Population und um andere ökologische Projekte, z.B. die Förderung der Biber-Population.
Der Abend in Kelso ist dann auch noch sehr schön, wir beschließen unsere Reise nach 4.300 km in UK.
Was uns besonders gefallen hat:
– die vielfältigen Landschaften von den frischen, grünen Scottish Borders mit den sanft geschwungenen Hügeln über die Hebriden bis zu den schroffen, kargen Highlands
– die vielen Kurven
– Tennent‘s
– Fruit-Scones – mit Butter. Ohne Butter sind Scones ein wenig FT
– die entspannte, zurückhaltende Art der Schotten im Straßenverkehr. Nach besagten 4.300 km haben wir dreimal eine Hupe gehört.
– der schottische Humor
Was uns nicht gefallen hat:
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Wir danken allen, die unsere Reise verfolgt haben. Wir haben uns sehr über die vielen Kommentare aber auch über die vielen Rückmeldungen auf anderem Weg (Telefon, Messenger, Mail) gefreut.
Tschüß, bis zum nächsten Mal.
Bis wir in Newcastle sind, sind wir 4.300 km in UK gefahren. Bis auf Lewis und die Orkney Islands haben wir gesehen, was wir sehen wollten – und so gibt es auch noch genug zu sehen, um nochmal herzukommen.

Hallo Ihr Beiden
Ich wünsche Euch eine wunderschöne Tour durch Schottland und freue mich auf die Bilder die jetzt kommen
Passt gut auf Euch auf
Liebe Grüße von Elke aus dem Hunsrück
Huhu ihr beiden, dem schliessen wir uns an. Viel Spass und Grüsse aus dem Süden.
Rolf und Brigitte
PS.
Die Karte sieht ja wild aus👌
Hallo ihr Beiden,
ich wünsche euch eine schöne und sichere Tour. Die Karte verwirrt mich schon vom Anschauen 🙂
Also ich bin gespannt und freue mich auf die Fotos.
Liebe Grüße Margret
Gute Fahrt und ganz viel Spaß wünsche ich euch
Sind das rote auf der Karte alles Wege, welche ihr fahren wollt ?
Dann habt ihr ja einiges vor euch 🍀
Eine gute und sichere Reise, viele ganz besonders schöne Momente und Erlebnisse auf eurer Tour
Alles Liebe,
Corinna
Auch wir wünschen euch jeden Abend ein gutes ankommen und kein Whiskey vor 20 Uhr
Hi Adolf…bin gespannt auf die erste Whiskyprobe!
Ihr habt euch ja einiges vorgenommen. Nur ein Strickmuster ist komplizierter 😂
Allzeit gute Fahrt, tolles Wetter und schöne Erlebnisse 😎 🥃
Liebe Grüße
Ellen
Schöne Schafe😅
Ich wünsche euch eine tolle Reise und gute Fahrt weiterhin.
Tolle Fotos ,tolle Eindrücke.
Passt auf euch auf .
LG Ingrid
Einen Gruß an Euch und genießt die Zeit. Bleibt gesund und zeigt uns Eure Aufnahmen dann tauchen wir in eine andere Welt .
Also die Fährenfahrten erinnern schon bisschen an die DB😅aber auch hier kommt man irgendwann an.💪LG 🏍🏍
Hallo Ihr beiden,
Tolles Reiseziel, tolle erste Bilder mit toller Reise- und Etappenbeschreibung
Ich bin auf die von Edinburgh gespannt
Gruß
Thomas
Sehr schön. Und die 🐑 👍. Was gibt’s da ausser Wiskey zu trinken? Schafsmilch?😅
Viele Grüße Brigitte und Rolf
Schöne Schlepper🚜und sehr schöne Landschaft, da sind doch gar keine Menschen😅 wünschen Euch vor allem keinen Regen. LG Brigitte
Sehr schöne Bilder, die haben sehr hübsche Schafe in Schottland
Weiter eine gute Zeit Euch beiden
Elke aus dem Hunsrück
Und, hat sich die Bratwurst gelohnt?😅
Haben wir nicht probiert – wir haben uns für Fish n‘ Chips entschieden :-).
Wir freuen uns sehr über die vielen Kommentare und dass Ihr unsere Tour verfolgt.
Hier mal einen herzlichen Dank für alle bisherigen und alle zukünftigen Kommentare.
Wetter☀️Aberdeen angus🐂👍Landschaft👌sehr schön. Fehlt noch Nessie🦕 😎LG Brigitte
Schade, keine German Bratwurst auf Schottland? Hätte mich auch interessiert, wie sie schmeckt.
Weiterhin viel Spaß 😘
Schöne Fotos, gute Beschreibung, weiterhin viel Spaß.
Schottisch Highlands🐂👍nur Nessie will sich nicht fotorafieren lassen😅gute Whiskeyprobe Prost🥃🥃lg Brigitte
Hallo Brigitte,
jetzt muss ich doch mal klugsch…….Der schottische Whisky ist der einzige Whisky ohne e 😀😀. Nessie lässt sich seit hunderten von Jahren nicht blicken – wir hatten nicht erwartet, dass sie für uns eine Ausnahme macht. LG Hubert und Adolf
Na dann halt Whisky, cheers🥃👌
Dankeschön, dass ihr uns auf eurer Reise mitnehmt und uns teilhaben lasst. Ich habe sehr viel Freude an den Berichten und Bilder….weckt bei mir die Reiselust.
Weiterhin gute Fahrt 🏍🏍! auf den Bericht von eurem Besuch bei Glenfiddich freue ich mich jetzt schon.
LG
Corinna
Wir freuen uns über Eure Kommentare, Glenfiddich war super, Bilder folgen.
Hallo. Viele Grüße
Und welcher hat Euch am besten geschmeckt?
Hubert fand den 12 jährigen am besten, ich Grobsensoriker habe nicht so große Unterschiede festgestellt, fand sie alle gut.
So, jetzt kommen meine Kommentare auch an👍tolle Erlebnisse, traumhafte Landschaft. Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß und kommt gesund wieder🤗lg Moni
Schönes Stickmuster😎👋VG Brigitte
Schöne Felsen und Höhlen. 🫶😎LG Brigitte
Noch ist das Wetter hier auch schlechter als üblich im Mai😅
Hallo Ihr zwei,
danke für die Bilder aus Edinburgh.
Ich plane im November dort zu sein und freue mich schon drauf.
German Döner ist lustig, aber ich glaube der erste Döner wurde tatsächlich in Deutschland gegessen.
Du hast es auf jeden Fall gemerkt und da Du Vegetarierin bist, sparen wir einen Döner :-).
Danke euch beiden für den tollen Bericht und die schönen Fotos. Schottland ist immer eine Reise wert. Gute Heimreise.
Dankeschön fürs „Mitnehmen “
Kommt gut nach Hause!
Whit’s fur ye’ll no go by ye.
Lang may yer lum reek
👌🫶🏍🦕🐂🥃👏👏👏👏